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Wohnmobilausbau

Der überstürzte Rückholflug des Auswärtigen Amtes katapultiert uns im Frühjahr 2020 von Mexiko aus mitten hinein in den ersten Corona-Lockdown in Deutschland. Zunächst sind wir schon sehr froh, diesen auf heimatlichen Boden aussitzen zu können und noch dazu, da wir nach den sehr aufregenden zurückliegenden Wochen in einem mexikanischen Krankenhaus dringend etwas Erholung brauchen.

Dass wir den nun beginnenden Sommer in Europa verbringen werden, finden wir noch nicht so schlimm, denn schließlich hat auch dieses viele sehenswerte Fleckchen zu bieten und zudem ist der Sommer hierzulande ja auch eine wirklich schöne Zeit. Und so genießen wir durchaus die verschiedenen Touren kreuz und quer durch Deutschland und durch ein paar der umliegenden Länder auf unseren notdürftig reisetauglich gemachten Reservefahrrädern.

Dennoch wird die Sehnsucht nach den anderen zweirädrigen treuen Reisegefährten, die in Mexiko auf uns warten, immer größer und als sich mit dem nahenden Herbst immer mehr herauskristallisiert, dass sich eine Rückkehr zu ihnen weiter hinauszögern wird und sich stattdessen in Europa ein zweiter und wahrscheinlich noch viel größerer Lockdown breit macht, steigt unsere Frustration deutlich an.

Was bloß tun in dem bevorstehenden Winter? Wir haben doch nicht vor über 5 Jahren unseren Job und Wohnung gekündigt, um nun ewig hier in der Heimat herumzuhängen. Wir sind zunächst ratlos und werden immer unzufriedener. Da kann uns auch das bevorstehende Weihnachtsfest, das erste seit vier Jahren wieder in der Heimat, nicht wirklich hinwegtrösten.

Dann rückt so nach und nach ein verlockendes Projekt in unsere Gedanken. Schon immer schwebte uns vor, irgendwann einmal, vielleicht, wenn wir keine Lust mehr auf das anstrengende Herumgeradel haben, oder auch, wenn mit dem zunehmenden Alter der Wunsch nach etwas mehr Bequemlichkeit wach wird, uns eine kleine motorisierte Basis zu schaffen. Obwohl uns eigentlich bisher weder die Lust auf das Radreisen vergangen ist und wir uns, gottseidank!, auch noch fit genug dazu fühlen, hätten wir ja genau jetzt ausreichend Zeit, um dieses Projekt vielleicht schon mal zu starten...

Nach einem umfassenden Blick auf unsere Ersparnisse, machen wir uns also daran, einen weiteren Traum von uns Wirklichkeit werden zu lassen.

Und endlich ist Schluss mit dem Coronafrust!

Zunächst steht die Suche nach einem passenden Gefährt an und konkrete Vorstellungen diesbezüglich haben wir parat:
- So groß, wie nötig und so klein, wie möglich - also ein kleiner Transporter.
- Geländetauglich soll er sein - also mit Allradantrieb.
- Nicht zu alt, denn er sollte nach ein paar Kilometern nicht schon auseinanderfallen, aber auch nicht zu neu, um an althergebrachter, robuster Technik eventuell noch selber Hand anlegen zu können (und natürlich auch um Kosten zu sparen).

Intensiv durchforschen wir das derzeitige Angebot. Nicht so einfach, denn momentan ist es ja verboten, einfach so mal durchs Land zu reisen, um ein Objekt der Begierde zu besichtigen. Wer kauft schon gern ein Auto, das man nicht vorher mit eigenen Augen begutachtet und in dem man nicht wenigstens eine kleine Proberunde gemacht hat? Zudem ist das derzeitige Angebot an ausbaufähigen Transporten im Allgemeinen und an Allradangetriebenen im Besonderen nicht gerade üppig, denn dummerweise sind zurzeit viele andere auch auf dieselbe Idee, wie wir gekommen. Nachdem der Markt also ausgiebig durchsucht ist und wir nachts nur noch von Autoverkaufsinseraten träumen, machen wir Nägel mit Köpfen und fahren an einem grauen Herbsttag Ende November unser neues Weltentrottermitglied vor die Tür von Mathias´ Elternhaus, unserem derzeitigen Domizil.

IMG 01Ein Ford-Transit ist es geworden. 10 Jahre alt und mit Allrad.

Eigentlich war es Liebe auf den ersten Blick: eines der ersten Angebote, dass in die engere Wahl fiel und noch dazu im Umland von Dresden. Doch so eine Investition muss natürlich reichlich überlegt werden. Wir taten es gründlich und sind nun am Ende erleichtert und froh, dass die ungewisse Sucherei und Grübelei ein Ende hat.

Tja, da sitzen wir nun in unserer neuen Errungenschaft und vor uns türmen sich Fragen über Fragen. Ideen und Träume, wie wir uns unseren künftigen Camper vorstellen, haben wir genug. Allerdings keine Ahnung, wie wir das Projekt nun am besten angehen könnten. Wir sind die absoluten Greenhorns auf dem Gebiet des Camperlebens. Können nur auf ein paar halbherzige Erfahrungen aus diversen Kleinwagentrips zurückgreifen, die wahrscheinlich nicht allzu weit weiterhelfen. Na, wenigstens haben wir ein fundiertes Wissen über ein unabhängiges Outdoor-Leben und das mehr als genug. Vielleicht können die ja von Nutzen sein?

Das Internet ist voll von Erfahrungsberichten und Tipps zum Camperausbau und wir bekommen fast das Gefühl, dass jedermann mit solcherlei Dingen beschäftigt ist und es das Normalste der Welt zu sein scheint, sich einen Camper auszubauen! Aber das Gefühl täuscht etwas, denn die Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung sind von unserem Vorhaben sehr beeindruckt.

So nach und nach nimmt das Geschehen dann aber Fahrt auf.
Der Vorbesitzer hatte schon etwas begonnen, den Transporter als Wohnmobil umzurüsten. So ist bereits ein Teil der Karosse etwas halbherzig gedämmt und im Laderaum befindet sich ein aus Holzpaletten, Lattenrost und Matratze verschnürtes und festgezurrtes Bett. - und eine Lichterkette! Wie er mit dieser Ausstattung die Wohnmobilzulassung bekommen konnte, ist uns zwar ein Rätsel, denn schließlich bedarf das eigentlich ein paar mehr Anforderungen zu erfüllen, doch erspart uns dieser Umstand zumindest ein eventuell problemhaftes Prozedere mit dem TÜV, was schon mal von großem Vorteil ist.

IMG 01Als Erstes steht für uns fest: Das Bettgestell muss raus, denn das nimmt ja fast den ganzen verfügbaren Raum in Anspruch, es ist viel zu sperrig und zu schwer. Ein feststehendes Bett hätten wir aber dennoch schon gern. Also keine Liegefläche, die erst aufgeklappt oder umgebaut werden muss. Und sofort machen wir die erste Erfahrung, was wir bei einem erneuten Kauf besser machen würden: Unbedingt vorher die Breite des Innenraumes ausmessen! Nun, dazu ist es jetzt zu spät, doch nach ein paar Tests und Probeliegen steht für uns aber fest: Es klappt, wir können uns ein Bett quer einbauen.

IMG 01Was für ein Glück! Uns kommt natürlich dabei auch unsere zwar nicht geringe, aber auch nicht übermäßig große Körperhöhe enorm zugute. Die verfügbaren knapp 1,80 m reichen gerade so, dass Mathias sich ausgestreckt betten kann. Allerdings zum Wackeln mit den Zehen könnte es knapp werden. Aber wer will schon nachts mit den Zehen wackeln? Die angedachte 1,30 m Liegebreite ist für uns mehr als komfortabel. So haben wir noch genug Raum, um auch außerhalb des Bettes, vor allem bei schlechtem Wetter, ausreichend Bewegungsfreiheit zu haben.
Schon Weihnachten ziert unseren Camper die fertige Bettstatt sowie ein drehbarer Beifahrersitz.

IMG 01Und nachdem Mathias tagelang im Dieseldreck unterm Auto gelegen hat und nicht nur ein Ersatzrad montiert, sondern auch eine Standheizung eingebaut hat, ist auch für ein Wohlfühlklima gesorgt.

IMG 01 IMG 01Das ist auch gut so, denn der Winter wird zunehmend seinem Namen gerechter und es wird immer eisiger. Das bremst nun auch erst mal weitere Arbeiten in und am Auto aus. Die Materialien für Korrosionsschutzmaßnahmen und die Fertigstellung der Dämmung verlangen Temperaturen von deutlich mehr als 10 °C über Plus, und als das neue Jahr beginnt, entfernen wir uns davon immer mehr nach unten in den Minusbereich.

IMG 01Zum Glück haben wir im Keller des Hauses genug Platz, um uns dort zunächst der Anfertigung der verschiedenen Einbauten zu widmen. Möglichst viel praktischer Stauraum soll geschaffen werden und dazu braucht man jede Menge Material. Das zu Besorgen ist momentan nicht leicht. Normalerweise steuert man dazu einfach einen Baumarkt an und holt, was man braucht. Doch was machen, wenn ausgerechnet jetzt die Märkte dem Ottonormalverbraucher den Eintritt aus Infektionsgründen verwehren müssen? Und in Sachsen hat man diese Tatsache noch verschärft, indem nicht mal das Abholen von bestellter Ware möglich ist. Doch schließlich heißen wir nicht Otto und sind auch keine Normalverbraucher, sondern ein sehr beschäftigtes Kleinunternehmen, dass sich dem dringenden Ausbau eines Campers widmet und so findet sich für uns doch hin und wieder noch ein Weg hinein in die heiligen Hallen des Handwerkerparadieses. Bloß gut, dass wir ein so geräumiges Auto haben, denn somit ist der Transport von riesigen Holzplatten kaum ein Problem.

IMG 01Den Rest ordern wir über das Internet. Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht ein netter Paketbote mit sehnlichst erwartetem Ausbauzubehör am Tor steht. Ob Schräubchen, Farben oder Leim, alles Mögliche wird mit der Post gebracht - was für ein Verpackungsmüll und Aufwand!
Stundenlang steht nun Mathias umgeben von Sägespänen an der Werkbank und schreinert, was das Zeug hält, während Petra das Ganze mit einem hoffentlich dauerhaft haltbaren Anstrich überzieht.

IMG 01 IMG 01Viel Zeit verbringen wir aber nach wie vor auch mit Internetrecherchen. Woher soll man denn auch wissen: Welches Holz das Geeignete ist? Welche Verschlüsse Schranktüren auch bei unruhigem Fahrverhalten nicht aufgehen lassen? Welche Auszüge sind für welche Schubladen geeignet? Welcher Farbanstrich ist der Beste? Hinzu kommen natürlich unzählige Preis- und Qualitätsvergleiche und das Sammeln von Inspirationen und Erfahrungen anderer Ausbauer. Nicht vorzustellen, wie das alles vor der Erfindung des Internets gegangen ist.

Ende Februar legt der Winter plötzlich eine klitzekleine Pause ein und wir vollenden hastig die Dämmung und verkleiden den Innenraum mit Filz. Ein Kraftakt, auch für die Nerven, denn schließlich stattet man ja nicht alle Tage ein Auto mit Filz aus. Doch trotz diverser Anfängerfehlerchen kann sich das Ergebnis sehen lassen. Anders als bei den meisten anderen Ausbauten verzichten wir auf eine Verkleidung aus Holz oder Ähnlichem. Um nicht mehr als nötig Platz einzubüßen, kommt der Filz direkt auf die gedämmte Karosse, denn nicht nur in der Breite, auch in der Höhe ist unser kleiner "Trotter" sehr eingeschränkt. Und im Nachhinein finden wir die Filzwände eigentlich auch viel gemütlicher. Innerhalb von drei Tagen verwandelt sich der Transporter nun fast in ein schon richtig wohnliches Heim - dann ist der Winter mit Schnee und Kälte erst mal wieder zurück.

IMG 01 IMG 01 IMG 01 IMG 01Trotzdem wir an manchen Tagen von früh bis abends mit dem Ausbau beschäftigt sind, nehmen wir uns mehrmals eine kleine Auszeit und testen für ein paar Tage das Camperleben. Wir finden zunehmend mehr Gefallen an unserem mobilen Trotter. Wie schön es doch sein kann, nach einer Winterwanderung gemütlich bei einem Töpfchen Tee o. Ä. in einem warmen und trockenen Nest zu sitzen. Die eingebaute Heizung funktioniert hervorragend und wir beginnen uns immer heimischer zu fühlen. Doch dies und jenes gibt es natürlich noch zu verbessern und etwas mehr Tageslicht und Ausblick wäre auch nicht schlecht.

IMG 01Ein kleines Fenster im Dach hat bereits der Vorbesitzer einbauen lassen und nun sollen noch zwei weitere folgen: ein kleines in der Hecktür und ein größeres in der Schiebetür. Zunächst wird erst mal das Kleinere eingebaut. Videos mit entsprechenden Anleitungen gibt es im Internet zuhauf, aber es kostet schon etwas Überwindung, eben mal so ein Loch in das Auto zu sägen. Da möchte man sich zuvor wirklich nicht vermessen. Alles geht gut, das Fenster passt.

IMG 01 IMG 01Die von uns bevorzugte Fensterart gibt es in allen möglichen Abmessungen, jedoch ausgerechnet die zweite von uns benötigte Größe ist momentan nirgends zeitnah lieferbar. Wie blöd, wo wir doch gerade so in Übung sind. Nach langen Recherchen ergattern wir dann von einem Privatanbieter doch eines.
Der zuvor eingeschränkte erlaubte Aufenthaltsradius wurde unlängst aufgehoben und so scheuen wir keine Mühe und düsen zur Abholung des Fensters eben mal so, 600 km durch das Land bis ins tiefste Bayern. Der April beginnt, doch von Frühling ist gerade nicht viel zu spüren. Dennoch lassen wir uns für den Rückweg ein paar Tage Zeit und nutzen ihn noch ausgiebig für den einen oder anderen Abstecher am Wegesrand, nicht wissend, dass vielerorts die nächtliche Ausgangssperre noch immer gilt. Tja, wie ist das denn eigentlich - Wenn man nach 22:00 Uhr in seinem Wohnmobil sitzt - ist man da nun draußen oder drinnen .... Schwierige Frage - wir sind froh, diese nicht unterwegs mit einem Ordnungshüter geklärt haben zu müssen. Wahrscheinlich haben selbst die eingefleischesten Wohnmobilisten nicht wirklich eine Antwort darauf.
Doch bange fragen wir uns: Wie lange will denn die Welt noch in diesem nervigen Ausnahmezustand sein ....?

Leider stellt sich heraus, dass das eben erworbene Fenster, welches eine gehobenere Ausführung der üblichen ist, einen zu dicken Innenrahmen hat und sich dadurch die Schiebetür nicht mehr vollständig öffnen lässt - so ein Mist! Was nutzen nun die verbesserten Innenrollos, wenn einem der Zu- bzw. Eintritt zum Heim verwehrt bleibt. Über dergleichen Probleme hatte bisher noch keiner in den diversen Internetforen berichtet. Glücklicherweise kann man die normalen einfachen Innenrahmen einzeln nachkaufen und für das verbliebene Luxusteil findet sich dann auch noch ein zufriedener Abnehmer. Der endgültige Fenstereinbau ist dann nur noch ein Klacks und nun lässt sich auch die Schiebetür richtig öffnen.

IMG 01 IMG 01 IMG 01 IMG 01 IMG 01Jetzt beginnt der Endspurt. Nun können auch die Türen fertig gedämmt und gefilzt werden.

IMG 01 IMG 01 IMG 01Motor und Unterboden bekommen von Mathias eine gründliche Behandlung verpasst, während Petra den Boden von innen gegen Rost schützt und dämmt.

IMG 01 IMG 01Die Elektrik für Licht und Strom wird verlegt und eine kleine Kühlbox angeschlossen. Unter dem Bett ermöglichen nun drei große Kanister einen ausreichenden Wasservorrat von über 60 Litern und eine Tauchpumpe soll für fließend Wasser an Bord sorgen.

IMG 01Inzwischen haben auch reichlich Staufächer ihren Platz gefunden, samt einem ausziehbaren Tisch.

IMG 01Unsere mehrmaligen vorherigen Kurzausflüge bei häufig schlechtem und winterlichem Wetter haben uns gezeigt, dass die Idee, im Heckbereich eine ausziehbare Küchenbox unterzubringen, nicht erstrebenswert ist. Es wäre doch viel besser, diese vom Innenraum aus zugänglich und nutzbar zu machen, um so bei äußeren unwirtlichen Verhältnissen zur Not auch im Trockenen und Warmen kochen zu können. So müssten dann nicht unnötig die Türen auf und zu gemacht werden, im Camper bliebe es schön warm und keiner bräuchte im Regen zu stehen. Also wird eine transportable Küchenkiste unter dem von vorn zugänglichen Bettbereich gleich neben der Kühlbox eingebaut.

IMG 01 IMG 01 IMG 01Überhaupt stellen sich unsere kleinen Probefahrten als sehr förderlich für den Ausbau heraus, denn so entstehen erst beim Nutzen und Bewohnen viele neue Ideen, während andere alsbald als unsinnig verworfen werden.
Zum Beispiel werden wir in Zukunft auf die Mitnahme eines Campingtisches verzichten, da dieser nicht nur sperrig ist und umständlich ausgegraben und aufgebaut werden muss, sondern auch nicht zu einem autarken Camperleben passen würde. Denn wenn man irgendwo wild Übernachten möchte, sollte man nicht unnötig mit einer aufgebauten Campingausstattung auf sich aufmerksam machen. Stattdessen werden wir nun eine weniger auffallende, im Türbereich eingehängte Holzplatte für das Kochen und Essen im Freien nutzen und wenn möglich kann diese mit zwei Campingstühlen komplettiert werden und ist dann fast genauso praktikabel wie ein richtiger Tisch.

IMG 01 IMG 01Auch stellt sich recht schnell heraus, dass die vorhandene Batterie, die für die Stromversorgung zuständig ist, nicht sehr viel taugt. Viel zu schnell stößt sie an ihre Grenzen und wir hätten in Zukunft jeden Tag ein paar Kilometer fahren müssen, um sie wieder zu laden. Das geht ja gar nicht. Also wird noch mal tief in die Tasche gegriffen und eine neue, hochwertige Litiumbatterie angeschafft und eingebaut. Und siehe da: Strom ist da mehr als genug.

Nach ca. 5 Monaten Bauzeit ist es weitgehend geschafft, unser Trotter ist reisetauglich. Ganz ehrlich: Dass es so lange dauern würde und so aufwendig ist, hätten wir dann doch nicht gedacht. Hut ab vor allen, die solch ein Vorhaben neben einem Vollzeitjob durchziehen und nicht wie wir zum Zeitvertreib.

IMG 01 IMG 01 IMG 01Wir sind genau zum richtigen Moment bereit, denn die Infektionszahlen sinken europaweit und die Grenzen beginnen sich wieder zu öffnen. Anfang Mai fahren wir für drei Wochen durch Polen -

IMG 01 IMG 01- und im Juni, pünktlich zum langersehnten Sommerbeginn, stromern wir durch die Alpen und genießen unser rollendes Basislager sehr.

IMG 01 IMG 01 IMG 01Ende Juli geben dann schließlich auch die Ärzte grünes Licht. Es stehen vorerst keine Termine mehr an und endlich, endlich können wir richtig durchstarten. Wir wollen nun bis zum Herbst mit unserem rollenden Heim das südliche Europa erkunden.

Und da gerade bei uns das Reisefieber zu Höchsttemperaturen ansteigt, buchen wir vor der Abfahrt, voller Hoffnung, dass nun auch das Coronaproblem und die damit verbundenen Reisebehinderungen ausgestanden sind, einen Flug für den Herbst nach Mexiko.

Endlich wieder richtig unterwegs sein können - hoffentlich ist das nicht nur ein Traum!