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Cusco

28. April - 6. Mai 2009

Copacabana - Cusco

Geradelte Strecke: 528 km

Die Formalitäten an der Grenze nach Peru verliefen problemlos. Der Beamte lernte eifrig deutsch: "NEUUUNZIG" Tage dürfen wir bleiben, das müsste reichen. Weiter geht es am Titicacasee entlang. Hier ist das Umland sehr flach und besiedelt. Der Asphalt ist teilweise so schlecht, dass wir es vorziehen im Kies auf dem Seitenstreifen zu fahren. Zudem entgehen wir so dem nervigem Verkehr, denn die meisten Kraftfahrer versuchen uns mittels Hupe von der Straße zu blasen.

Trotz der Höhe, gedeihen auf den um den See herumliegenden Äckern viele Nahrungsmittel.

Manchmal ist der Kies auf dem Seitenstreifen die bessere Wahl.Zwei Fahrtage benötigen wir bis Puno, den ersten größeren peruanischen Ort. Die vielen Tourangebote auf den Titicacasee lassen wir aus, da wir schon Einiges gesehen haben und weiterkommen wollen. Hier, wie in vielen anderen peruanischen Ortschaften, fallen die vielen dreirädrigen Taxialternativen auf. Betrieben mit Muskelkraft oder Mopedmotor kann man damit fast alles transportieren: Personen, Lasten oder Miniläden.

Das ist Peru: Mototaxis bevölkern laut brummend die Straßen.Nur wenig nach Puno lassen wir den See hinter uns und bald lässt der Verkehr nach und die Straße wird besser. Von den 400 km bis Cusco rollen wir die erste Hälfte nochmal auf ebenen Straßen übers Altiplano. Der Anstieg zum 4300 m hohen Abra La Raya ist nicht der Rede wert und dann liegt das Altiplano hinter uns. Weil überall dunkle Wolken aufziehen, suchen wir uns gleich hinter dem Pass einen Zeltplatz und schneien in der Nacht fast ein. Doch bei Sonnenaufgang ist der Spuk vorbei und bei der Abfahrt sind wir nach kurzer Zeit zurück im Sommer. Wir durchfahren ein fruchtbares Tal mit viel Landwirtschaft und haben viele schöne Ausblicke auf die Bergwelt. Dennoch können wir erahnen, dass das Leben hier sicher nicht so einfach ist.

Über die Passhöhe des Abra la Raya (4.312 m)

Eine kulturell und landschaftlich vielfältige Gegenden in Peru.

Das Tal des Río UrubambaUns fallen merkwürdige Verkehrsschilder auf. Doch scheint ihr Dasein berechtigt, denn wenig später gibt es tatsächlich Straßenblockaden aus Steinen sowie Menschenansammlungen. Worum es geht können wir allerdings nicht deuten.

Keine Steine auf der Straße liegenlassen(Keine Steine auf der Straße liegenlassen)

Solcherart Straßensperren können uns natürlich nicht aufhalten.Nach der langen Abfahrt erwartet uns erst noch etwas Bergauf-Arbeit bevor wir in Cusco einfahren können. Nun sind wir in der wohl wichtigsten Touristenstadt und dem Höhepunkt wohl jeder Südamerika-Rundreise, denn in der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches sowie in der Umgebung gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten: Inkaruinen, Museen, Kirchen und natürlich Machu Picchu. Drei Tage verbringen wir in der Stadt mit Sightseeing und haben das Gefühl, dass die Eintrittspreise und das dafür Gebotene nicht im rechten Verhältnis stehen. Doch auch außerhalb der Museen gibt es viel zu sehen und das Leben ist angenehm und preisgünstig.

Das historische Zentrum Cusco´s.

Die frühere Hauptstadt des Inka-Reiches und ist heute eines der Haupttouristenziele Perus.

Inkamauer in der Calle Hatunrumiyoc in Cusco

Dom und Jesuitenkirche an der Plaza de Armas