Download Joomla by Hosting Reviews

Titicacasee

24. - 27. April 2009

La Paz - Copacabana

Geradelte Strecke: 152 km

Dann nehmen wir Abschied von La Paz. Das bedeutet, dass wir die 12 Kilometer und ca. 500 Höhenmeter wieder auf das Altiplano hinauf schnaufen mussten. Dann rollte es besser und schon bald war der Titicacasee in Sicht, der in 3800 m Höhe höchste schiffbare See der Welt. Und plötzlich standen wir vor dem kleinen Museum von Paulino Esteban, dem Erbauer von Thor Heyerdahl´s berühmten Schilfbooten. Als wir dort ein kühles Bier tranken kamen zwei Radler vorbei die sich als Doro und Sven entpuppten. Kurzerhand beschlossen wir alle das Angebot der Restaurantbetreiber hier zu zelten anzunehmen und verbrachten den Abend mit Radlerlatein und leckerer Titicacasee-Forelle.

Mit Paulino Esteban, dem Erbauer von Thor Heyerdahl´s berühmten Schilfbooten vor seinem kleinen Museum.

In der kleinen Werft werden noch heute Schilfboote hergestellt.Am nächsten Morgen unternahmen wir zusammen eine Tour im Motorboot über den See zu einer kleinen schwimmenden Schilfinsel. Leider haben auch hier die Bewohner diese Lebensform aufgegeben und unterhalten die Insel nur noch für die Touristen.

Wir besuchen mit Doro und Sven eine schwimmende Insel der Urus auf dem Titicacasee..

Schilfbootfahren ist eine wacklige Angelegenheit.Wieder zu zweit radelten wir am See entlang Richtung Copacabana. Nach einer kurzen Fährüberfahrt über eine Engstelle des Sees, kamen wir auf eine Panoramastraße hoch über dem See. Um die Aussicht länger genießen zu können zelteten wir dort für eine Nacht, bevor wir über einen 4250 m-Pass Copacabana erreichten. Der wunderschön gelegene Wallfahrtsort ist unsere letzte Station in Bolivien.

Blick über den Titicaca-See auf die Cordillera Real

Auf einer Panoramastraße mit immer wieder neuen Ausblicken auf den Titicacasee.

In 3810 Meter Höhe - das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde.

Das Ziel vor Augen: der Wallfahrtsort Copacabana

Faszinierende Aussicht auf Copacabana vom Cerro CalvarioWährend der eineinhalb Monate in diesem interessantem Land konnten wir eine solche Masse an Eindrücken sammeln, die sicher in tiefer Erinnerung bleiben werden. Obwohl das Radfahren hier bestimmt nicht einfach war, wurden wir mit einer herrlichen Landschaft belohnt.