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Shiraz - Bandar Abbas

26. April - 14. Mai 2016

Shiraz - Qeshm - Bandar Abbas

Bisher geradelte Strecke: 11475 km

Wenn man, wie wir, von Norden kommend, nach Shiraz fährt, und die letzte Bergkuppe vor der Stadt überwunden hat, bietet sich mit einem Mal, der Ausblick auf die unten im Tal liegende Stadt. Dies ist die Stelle, wo schon vor vielen hundert Jahren, Reisende Allah dafür gedankt haben, endlich ihr Ziel erreicht zu haben. Daher wurde hier ein Tor errichtet, dessen Bogen einen Koran enthalten soll, der die Reisenden segnet. Auch wir freuen uns natürlich über den Anblick der Stadt, verspricht sie uns doch ein paar Ruhetage. Jedoch sind wir bei unserer Ankunft so auf den Verkehr um uns herum konzentriert, dass wir doch glatt an dem Bauwerk vorbei düsen, welches der heutigen mehrspurigen Straße keinen Platz mehr bietet und deshalb nun neben der Straße steht. Doch wollen wir auf den versprochenen Segen nicht verzichten und laufen an einem der folgenden Tage nochmal zu dem Tor. Das Bauwerk ist heute, nicht nur bei Touristen, ein beliebter Treffpunkt und am gegenüberliegenden Berghang kann man über Terrassen zu einem noch besseren Aussichtspunkt weit über die Stadt steigen.

oe 24 1 oe 24 1Shiraz befindet sich in über 1500 m Höhe und soll auf Grund dessen, ein mildes Sommerklima haben. Während der Tage in der Stadt, klettert das Thermometer auf über 35 Grad - und das Ende April. Unter "milde" verstehen wir eigentlich was anderes, doch werden wir später tatsächlich noch eines Besseren belehrt. Im Zentrum der Stadt ist eine kleine Festung eine Sehenswürdigkeit. Einer der vier Ecktürme befindet sich in einer wirklich beeindruckenden Schieflage. Ansonsten verzichten wir aber auf weitere Besichtigungen der vielen Museen, Moscheen und Co. Bei uns macht sich da eine gewisse Übersättigung breit.

oe 24 1 oe 24 1Stattdessen nutzen wir die Tage und machen uns nun ernsthafte Gedanken, über unsere Weiterfahrt. Der Süden des Iran ist für uns fahrradtechnisch eine Sackgasse. Auf dem Landweg ist erstmal kein Weiterkommen mehr möglich. Nach reichlich Überlegungen und mehreren Litern (alkoholfreiem) iranischen Bier, steht dann jedoch der weitere Plan fest: Wir werden den Iran am Persischen Golf mit der Fähre nach den Arabischen Emiraten verlassen und Anfang Juni von Dubai aus mit dem Flugzeug zurück in den Norden nach Kasachstan fliegen, um dort unsere Fahrt Richtung China fortzusetzen. Nun haben wir also, bis zum Ablauf unserer Visa noch reichlich 2 Wochen Zeit, um die Küste am Persischen Golf zu erreichen. Das müsste reichen.

Nachdem wir den Dunstkreis der Millionenstadt Shiraz hinter uns gelassen haben, erwarten uns eine, für iranische Verhältnisse, schöne Berglandschaft. Die Straße windet sich auf und ab, durch zum Teil enge Täler. Über einem thronen die Überreste eines mehr als 1500 Jahre alten Palastes. Während Mathias diese besichtigt, lässt Petra sich inzwischen von einer französischen Reisebusgruppe mit Kaffee und Keksen versorgen. In den Orten fallen zunehmend die farbenfrohen und glitzernden mehrlagigen Kleider und Röcke der Frauen und Mädchen, der hier sesshaft gewordenen Nomaden, auf. Natürlich dennoch streng nach islamischen Vorgaben den ganzen Körper verhüllend. Dann rücken die Berge wieder auseinander und jetzt prägen viele eingezäunte oder ummauerte Palmengärten die Landschaft. Typisch für die Gegend scheinen auch die vielen verstreuten Brunnenhäuser mit den spitzen kuppelartigen Dächern zu sein. Das Wasser wirkt aber nicht sehr vertrauenerweckend, da muss man schon kurz vorm Verdursten sein, um das Trinken zu wollen.

oe 24 1 oe 24 1 oe 24 1 oe 24 1 oe 24 1Die Wahrscheinlichkeit, hier Durst zu haben, wird aber immer größer. Die Umgebung wird immer karger, die Ortschaften liegen oft weit auseinander und es wird wärmer und wärmer und ganz warm. Am Tag klettern die Temperaturen im Schatten weit über 40 °C, soweit man überhaupt welchen findet und in der Nacht ist an erholsamen Schlaf kaum zu denken. Wenn, dann kurz vorm Morgengrauen wo die 30 °C knapp unterschritten werden, atmen wir erleichtert auf, aber nur kurz, denn mit Sonnenaufgang brüten wir schon wieder in der Hitze. Es weht zwar häufig ein recht starker Wind, aber dieser hat die Wirkung eines Heißluftgebläses und verschlimmert die Sache eher noch. Wir sind Allah unendlich dankbar, dass es nun wenigstens kaum noch schwere Anstiege gibt. Die Hitze schafft aber etwas, was unser innerer Schweinehund schon längst aufgegeben hat: wir stehen freiwillig, schon in aller Herrgottsfrühe auf. Mittags liegen wir dann aber für mehrere Stunden reglos im Schatten eines Baumes oder auch mal unter eine Brücke. Wir schütten literweise Flüssigkeiten in uns hinein und stürzen uns in den seltenen Ortschaften, auf alles, was kalt ist. Hilfreich sind dabei die vor Läden oder in Moscheen oft aufgestellten Kaltwasserspender. Es ist zwar ein bissel Fummelei nötig, um die Wasserflaschen damit zu füllen, denn die Geräte sind nur für einen erfrischenden Schluck mal zwischendurch gedacht, aber unsere Bemühungen werden verständnisvoll akzeptiert.

oe 24 1 oe 24 1 oe 24 1 oe 24 1In den touristenverseuchten Hochburgen zwischen Isfahan und Shiraz hatten wir wenig Kontakt mit den Einwohnern. Schon dachten wir, vielleicht ist man nur im Norden so extrem gastfreundlich. Aber kaum sind wir wieder auf dem Land unterwegs, ist die Gastfreundschaft der Iraner unverändert und manchmal streitet man sich fast um uns. Wir besitzen inzwischen eine stattliche Sammlung von Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Allesamt mit der Bitte, dass wir uns bei Problemen sofort melden sollen, damit man uns Hilfe zukommen lassen kann und unbedingt beim nächsten Mal vorbeizukommen. Der Eisverkäufer will kein Geld von uns, der Obsthändler schenkt uns Melonen, Autofahrer versorgen uns mit kaltem Wasser und in einem Laden bezahlt ein Mann unseren Einkauf - verrückt die Iraner. Nun gehört es sich aber, dass man zunächst mindestens dreimal die großzügigen Gaben und Angebote ablehnt, denn erst danach sind sie wirklich ernst gemeint und das ist manchmal echt anstrengend. Unzählige Einladungen müssen wir ablehnen und laufend Auskunft nach unserem Heimatland geben. Ständig posieren wir für Fotos und sind nun wahrscheinlich auf den meisten iranischen Seiten von Facebook und Instagram verewigt.

oe 24 1 oe 24 1In Khonj, einem der wenigen großen Orte auf unserem Weg, passiert es dann, dass wir Leuten von einem iranischen Fernsehsender auffallen. Man bittet uns um ein Interview. Wir können es uns jedoch gar nicht vorstellen, was sie mit den wenigen Informationen anfangen wollen, die sie, auch auf Grund der Sprachbarrieren, von uns erhalten. Doch es scheint ihnen sehr wichtig zu sein. Außerdem fallen uns auf die Frage: Warum wir Khonj besuchen? nur unpassende Antworten ein, denn man kann ja schlecht sagen: "Weil wir Durst haben und uns außerdem ein Eis kaufen wollen" oder "Nein danke, wir wollen uns in der Hitze ganz bestimmt keine alten historischen Steine angucken"!? Manchmal ist Ehrlichkeit echt schwierig.

oe 24 1Überall in den Orten unterwegs hören wir das Gleiche: In Shiraz, dort ist das Wetter gut, hier ist es viel zu heiß, aber an der Küste ist es noch viel schlimmer. Das lässt uns nichts Gutes ahnen, denn schlimmer, als heiß, geht doch gar nicht. Doch als wir uns der Küste nähern, ändert sich tatsächlich etwas. Die Temperaturen fallen leicht und der Wind ist wieder angenehmer, aber dafür steigt die Luftfeuchtigkeit enorm und der Schweiß rinnt nun in wahren Sturzbächen an uns herunter.

oe 24 1Wir beschließen der größten iranischen Insel, der Insel Qeshm, einen kurzen Besuch abzustatten. An einer Stelle ist sie nur wenige Kilometer vom Festland entfernt. Noch ist eine Brücke dorthin in Bau, aber man hat anscheinend die Lust daran verloren und so müssen wir mit einer Autofähre übersetzen. Man nötigt uns zuvor noch, schweißgebadet, Formulare auszufüllen, ehe wir uns - ohne etwas bezahlen zu müssen - zwischen die Autos quetschen. Die Fahrt dauert zum Glück nicht lange. Die Insel wirkt zunächst recht trostlos. Es handelt sich um eine Freihandelszone und man ist dabei den Tourismus anzulocken, doch beschränkt sich die Reisezeit mehr auf den Winter, wenn es nicht so heiß ist. Das Innenland ist trocken und der Wind bläst ständig Sand auf. Hier fühlen sich nur ein paar Kamelherden wohl. Von schönen Stränden ist erstmal nicht viel zu sehen und bei dem Gedanken daran, mit Kopftuch und Sachen baden zu gehen, verlieren wir auch das Interesse daran. Etwas gewöhnungsbedürftig ist hier der Anblick vieler Frauen, mit ihren eigenartigen Gesichtsmasken, welche die Nase bedecken.

oe 24 1Wir erspähen ein luftiges abgelegenes Fleckchen und haben seit langem mal wieder eine ruhige Nacht im Zelt, weit weg vom Verkehrslärm. Doch wir sehnen uns nach einer Dusche und so steuern wir am nächsten Morgen den gleichnamigen Hauptort der Insel im östlichsten Zipfel an. Jetzt, außerhalb der Saison ist schnell ein passendes Hotel gefunden. Wir lassen umgehend die Klimaanlage auf Hochtouren laufen und genießen die wohligen Schauer, die uns dabei überkommen. Das Zimmer verlassen wir am kommenden Tag nur für unvermeidbare Besorgungen.

Sämtliche Eroberer der Geschichte haben die Insel auf Grund ihrer extremen Temperaturen ganz schnell wieder verlassen und wir machen es ihnen nach. Zumal am Morgen unserer Abreise auch noch der Strom und damit die Klimaanlage ausfällt. Die Fährüberfahrt in die Hafenstadt Bandar Abbas dauert diesmal etwas länger und kostet auch etwas. Dafür darf man sich aber in den gekühlten Passagierraum des Katamaran setzen. Beim Verlassen des Schiffes nötigt man uns allerdings für die Fahrräder eine Gebühr zu bezahlen, die fast dem Preis unseres Tickets entsprechen. Sicher wandert das Geld in die Taschen der Besatzung. Hoffen wir, dass es wenigstens Bedürftige sind.

oe 24 1 oe 24 1In Bandar Abbas stellt sich die Hotelsuche, als etwas schwierig heraus. Stundenlang irren wir in der Mittagszeit durch die aufgeheizten Straßen. Letztendlich kommen wir aber in einem, zwar etwas teureren, aber schönem kalten Zimmer unter. Noch am selben Tag gelingt es uns in einem Reisebüro unsere Fährtickets nach Dubai zu kaufen. Einen Tag später relaxen wir noch in der Stadt, schauen dem Freizeitvergnügen der Hafenstadtbewohner an ihrem freien Freitag zu, ehe wir am Abend, des darauf folgenden Tages, den Iran verlassen.

به امید دیدار - Khoda Hafez
Auf Wiedersehen, Iran!

Doch nun warten neue Länder auf uns. In den nächsten reichlich zwei Wochen wollen wir Dubai in den Arabischen Emirate und den benachbarten Oman kennenlernen. Nicht die ideale Jahreszeit dafür, aber wenn wir schon mal in der Nähe sind, wollen wir das Beste daraus machen.

Iran, eine Zusammenfassung

Fast zwei Monate sind wir etwa 2500 km durch dieses Land geradelt. Überwiegend sind die Straßen sehr gut ausgebaut, wenn auch sehr verkehrsreich, was schon mit der Zeit nervend ist und nur selten hat man die Gelegenheit auf ruhigere Straßen auszuweichen. Auf den Hauptrouten gibt es meistens einen ausreichend breiten Randstreifen. Mit dem nie endenden Lärm der unzähligen, meist total veralteten, LKW muss man anders klarkommen. Irgendwann, haben wir es auch geschafft, den chaotischen Verkehr in den Städten zu ertragen, ohne einen Nervenzusammenbruch zu bekommen. Scheinbar eine reine Gewohnheitssache und dann geht es erstaunlich gut. Man darf es einfach nicht persöhnlich nehmen, wenn ein Auto aus der Nebenstrasse putzmunter die Vorfahrt schneidet. Das macht hier jeder mit jedem und als Radler ist man da total gleichberechtigt, nur fährt man eben meist in der rechten Spur und es trifft einen öfter. Auch zu Fuss muss man die kleinste Lücke nutzen und die Strasse betreten, dass Autos zum bremsen und ausweichen gezwungen werden, ist normal und die nehmen es ganz gelassen.

Innerhalb einer einzigen Jahreszeit - dem Frühling, haben wir alle möglichen Wettererscheinungen über uns ergehen lassen. Von Dauerregen und frischem Schneefall im Norden, eisigen Nächten im mittleren Hochland und der Hitze im Süden. Trotzdem war es eine gute Zeit für eine solche Tour, besser wäre nur im Süden zu starten und nach Norden zu fahren.

Die Architektur in den Orten ist zwar für europäische Augen oft ungewohnt. Irgendwie hat aber das Verstecken hinter hohen fensterlosen Mauern, ja auch seinen Sinn, wenn man in einem Land lebt, indem man sich den meisten Teil des Jahres in den Schatten verkriechen muss und außerdem nur ungesehen, sich wirklich frei bewegen kann. Doch macht das Land einen viel moderneren Eindruck als andere islamische Länder. Selbst kleine Orte verfügen über ein Lädchen, auch wenn das Angebot sehr überschaubar ist. Angenehm ist, dass nicht gehandelt wird, oft ist der Preis auch auf den Artikeln winzig klein aufgedruckt. Die Preise für Lebensmittel sind erfreulich niedrig, wenn man auf Importwaren verzichtet. Ebenso die Unterkünfte und das Essen in den kleinen Imbissrestaurants. Die iranische Küche war allerdings nicht sehr abwechslungsreich, meist endet man bei Chicken in irgendeiner Zubereitungsform.

Typisch ist es, dass jeder Ort, der was auf sich hält, und das tun die meisten, mindestens einen kleinen Park sein Eigen nennt. Diese sind, mit mal mehr und mal weniger Erfolg, begrünt und sehr beliebt um sich zum Picknicken oder an den Abenden zu treffen. Oft gibt es überdachte betonierte Flächen, wo dann riesige teppichartige Decken ausgebreitet werden und manchmal gibt es auch Bänke, aber die brauchen ja Iraner nicht wirklich. Hier über Nacht zu Zelten ist gar kein Problem, auch Toilettenhäuschen und sogar Steckdosen zum Aufladen der Handys gehören oft dazu. Wir haben aber die Abgeschiedenheit außerhalb der Orte bevorzugt, auch wenn es nicht immer einfach war, ein verstecktes Plätzchen zu finden.

Von der Landschaft waren wir wenig beeindruckt, dafür haben wir vielleicht auf unseren Reisen schon zu viel lohnendere Gebiete erleben können, aber das ist sicher Geschmackssache. Ebenso haben uns auch die meisten Sehenswürdigkeiten nicht so in ihren Bann gezogen. Nach der x-ten Moschee ist es eben nur noch eine Moschee und um ehrfürchtig vor einem viele hundert Jahre alten Grab zu verharren, fehlt uns jeglicher Bezug. Und dann ist da ja noch das leidliche Thema der ausländerunfreundlichen Eintrittsgebühren.

Doch die Menschen hier sind etwas ganz besonderes. Wir haben die Iraner wirklich in unser Herz geschlossen. Noch nie war es uns auf unseren Reisen möglich, so nah an das Leben der Bevölkerung heranzukommen. Ihre großzügige und uneigennützige Gastfreundschaft ist wahrscheinlich kaum zu toppen. Man war sehr interessiert von dem Eindruck, den wir vom Land haben. Die Iraner befürchten, dass man sie in der Welt nur mit Terrorismus und strengen islamischen Vorschriften in Verbindung bringt, was ja nicht weit weg von der Realität ist. Unsere Erfahrungen jedoch sind durchweg positiv. Niemand trat uns gegenüber je unfreundlich oder bedrohlich auf. Auch wenn wir uns zu politischen Fragen nur sehr zurückhaltend geäußert haben, hörten wir viele verschiedene Meinungsäußerungen zum Land und zur derzeitigen Regierung. Deutschland wird oft als das große Traumland gelobt. Mehrmals zeigte auch die Polizei Interesse an uns, doch meist nur aus Neugier. Nur zwei Mal wurde es ernst, da erschienen geheimnisvolle Männer in Zivil und wir mussten die Pässe herauskramen und unsere Visa wurden einer strengen Kontrolle unterzogen.

Wenn wir bei Gesprächen auf Anfragen nach unserer Religion darauf hinwiesen, dass wir Christen sind, wurde dies anstandslos akzeptiert. Während wir bei unserer Reise durch die Türkei, selbst im entferntesten Bergtal den Gesang des Muezzin noch vernommen haben, ist dieser hier viel weniger präsent. Natürlich wird Frauen gegenüber viel Zurückhaltung erwiesen und das öffentliche Hände geben ist nur zwischen gleichen Geschlechtern üblich. Es ist jedoch nicht so, dass Petra von Männern nicht angesprochen wurde, eher war es aber so, dass die Frauen sich meist ausschließlich an sie gewendet haben. Innerhalb der Familien machten wir einerseits die Erfahrung, dass es viel freier zugeht, doch andererseits wird auch da, angesichts der Anwesenheit von Nichtfamilienmitgliedern streng auf die Vorschriften geachtet. Mal von dem lästigen Tragen des Kopftuches abgesehen, bewahrten uns die islamischen Kleidervorschriften immerhin vor schlimmen Sonnenbrand. Die Iraner halten die Vorschriften gezwungenermassen ein. In größeren Städten jedoch trauen sich einige auch zu etwas modischen Abwandlungen der Vorgaben. Da ist das Tuch eben nur sehr lose über das Haar gelegt, die Kleidung farbenfroher und unter den stets hüftlangen Oberteilen sieht man eng sitzende Hosen. Dass auch das Gesicht bedeckt wird, ist im Gegensatz zu anderen Ländern total unüblich.

Vielen Dank liebe Iraner für die schöne Zeit und entschuldigt, dass wir nicht immer zurück gegrüßt haben und viele Angebote entschieden ablehnen mussten, es war einfach zu viel. Wir werden den Iran in sehr guter Erinnerung behalten und wünschen dem Land viel Glück auf dem Weg um weltweite Anerkennung und Achtung, denn die Bewohner haben dies echt verdient.