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Das Rifgebirge

15. - 17. Mai 2014

Nador – Taza

Geradelte Strecke: 197 km

Die ersten Etappen sollen uns durch das Rifgebirge vom Mittelmeer zum Mittleren Atlas führen. Von nun an wird uns auch das so sehnlichst erhoffte afrikanische Sommerwetter begleiten. Nach islamischen Vorstellungen ordentlich bekleidet: lange Hosen und bedeckte Schultern, machen wir uns auf den Weg Richtung Süden. Mit Rückenwindunterstützung geht es zunächst noch recht eben durch landwirtschaftlich genutzte Flächen und vorbei an Olivenhainen und kleinen Ortschaften. So passieren wir Driouch und Kassita. Die Straßen sind in einem super Zustand und die marokkanischen Autofahrer wirklich sehr rücksichtsvoll.

marokko-2-01Doch an ein sanftes Einradeln ist nicht lange zu denke. Es geht immer mehr aufwärts und wir erreichen in Tizi-Ouzlieine einen 1300 Meter hohen Pass. Die Teepause ist voll verdient.

marokko-2-02Es folgen noch weitere Steigungen bis nach Aknoul, bevor es recht lange ein Tal entlang abwärts rollt. Vor der Straßenkreuzung bei Dar-Caid-Medboh kommt noch ein kleiner Anstieg aus dem Tal heraus und einen schönen Wald auf der Passhöhe nutzen wir für unsere Übernachtung.

marokko-2-03Ab der Straßenkreuzung von Dar-Caid-Medboh ist der Ausbau der Straße nach Taza zur vierspurigen Fast-Autobahn in vollem Gange. Kaum Verkehr - aber vier Spuren - was soll das denn???

marokko-2-04Zur Mittagszeit erreichen wir Taza im Süden des Rifgebirges. Beim Einchecken ins Hotel treffen wir dann Stefan, der gerade mit seinem Rad sich zur Weiterfahrt fertig macht. Die wird aber sofort aufgeschoben und wir machen uns bei einem Bier im benachbarten Lokal mit Alkohollizenz erst mal bekannt. Solch ein Lokal ist eine Rarität in Marokko und schwer zu finden. So bleibt es nicht bei einem Bier und wir erfahren mehr über Stefans Reisepläne.

Natürlich bleibt noch Zeit für einen Besuch der Altstadt, die auf einem Plateau über der Neustadt liegt. Da sich nach Taza nur selten ausländische Touristen verirren, ist die Medina mit ihren engen Gassen noch recht ursprünglich geblieben.

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